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Lexikon H - N

Halsen  Segelmanöver, Richtungsänderung, mit dem Heck durch den Wind gehen. Kann für Köpfe der Mitsegler gefährlich werden, wenn der Baum mit Wucht von einer Seite zur andern schwingt. Deshalb bei Langfahrtseglern nicht beliebt.>Wenden.

HamSailing  Amateurfunk zusammen mit Hochsee-Segeln, ein faszinierendes Erlebnis. Nähere Auskunft über Internet: www.ilt.ch.

Heck  Hinterer Teil eines Schiffes.

Hurricane  Windstärken grösser als 64 Knoten. Damit ein Hurrican entstehen kann müssen eine Reihe von Bedingungen erfüllt sein, so etwa muss die Wassertemperatur 27° oder höher sein. >Wirbelsturm.

ILT-Schule  Eine moderne Schule für technische Erwachsenenbildung in der Schweiz, unter anderem kann man sich auf die Lizenzprüfung für Amateurfunk vorbereiten. Auskunft über Internet: www.ilt.ch.

In den Wind fahren  Das Schiff so drehen, dass es mit dem Bug genau gegen den Wind zu liegen kommt. In dieser Position kann man die Segel setzen oder bergen.

Inch  Englisches Längenmass (deutsch Zoll), 1 Inch = 25,4 mm

Inmarsat  Systeme für weltweite Kommunikation. Es gibt Inmarsat A und B (ältere Systeme mit grossen Antennen). Das Inmarsat MiniM, hat nur noch eine Antenne mit 25 cm Durchmesser, daher auch für Segelschiffe geeignet. Das Inmarsat C hat noch kleinere Antennen. Kann aber nur Faxe und e-mails empfangen und senden. Über Inmarsat werden auch Wetterberichte und nautische Nachrichten verbreitet. >Satellitentelefon.

Internet  Weltweites Computernetz, auf dem Daten und Infos verschiedenster Art abgerufen werden können. Benötigt Telefonanschluss und einen Computer mit einem entsprechenden Programm. Populäre Anwendung des Internets sind das Versenden und Empfangen von >e-mails.

Internet-Café  Ein Raum mit meist einigen Computern, die mit dem Internet verbunden sind. So hat man auch unterwegs Zugriff zu seiner >mailbox oder kann auf dem Internet herumsurfen. Meist gibt es keine Getränke hier, Kaffee schon gar nicht.

Isobaren  Linien gleichen Luftdrucks auf den Wetterkarten.

Kabellänge  Der zehnte Teil einer Seemeile, also 185 m.

Kajüte  Kabine an Bord, in einer Kajüte hat es meist eine oder mehrere >Kojen.

Katamaran  Doppelrumpfboot, Abkürzung Kat. Hat weniger Tiefgang als ein Einrumpfboot. Deshalb auf den Ankerplätzen in den Tropen viel anzutreffen. Nachteil: Da meist doppelt so breit wie konventionelles Segelboot (Einrumpfboot) muss in den >Marinas oder Häfen oft die doppelte Gebühr bezahlt werden.

Ketsch  Eine Yacht mit zwei Masten (wie die Eldorado), der hintere Mast wird als >Besan bezeichnet. Da das Gross-Segel in seiner Wirkung in zwei Hälften (Gross und Besan) unterteilt ist, ist die Handhabung der Segel einfacher. Die Ketsch gilt deshalb als beliebte Bauform bei Langfahrtseglern, die meist mit kleiner Crew unterwegs sind.

Killen   Die Segel flattern, kann nervtötend sein und ist obendrein schlecht für das Material.

Klampe  Bügelvorrichtung auf einem Schiff, dient zum Festmachen von Schoten und Leinen.

Knoten  Engl. Knots, eine Geschwindigkeitseinheit für Schiffs- und Windgeschwindigkeit, 1 Knoten = 1 Seemeile pro Stunde. 1 Seemeile entspricht 1,852 km. >Seemeile.

Koje  Schlafplatz an Bord.

Koppeln  Den ungefähren Standort ermitteln, aus gefahrenem Kurs, geschätzte Abtrift durch Strom und/oder Wind, zurückgelegter Strecke und Zeit.

Korallenriff  >Atoll.

Kreuzen  Ständiges >Wenden. Gegen den Wind auf einem Zick-Zack-Kurs fahren. Auch aufkreuzen genannt oder man ist auf der Kreuz

Lagune  >Atoll.

Länge  >Geographische Länge.

Lateinerbesegelung  Alte Schiffsbauart mit nur einem Segel. Das Lateinersegel ragt weit über den Masttop hinaus und hängt mit seinem Oberliek an einer Rah (Befestigungsspiere), die in Längsrichtung zum Schiff angeordnet ist.

Laufendes Gut  Fallen, Schoten, Flaggen- und >Stander-Leinen und alles übrige Tauwerk, das beweglich über Blöcke und Rollen läuft.

Lee  Vom Wind abgekehrte Seite, das Gegenteil ist >Luv. Zum Merken: Spuckst Du ins Lee, geht’s in die See, Spuckst Du ins Luv, kriegst een druuf!

Liek  Verstärkte Seite eines Segels. >Vorliek, >Unterliek,

Lifeline  Stahlseil, von Bug zum Heck auf beiden Seiten des Decks angebracht. Man kann sich daran einklinken und verhindert so ein Überbordgehen. >Rettungsweste.

Lizenzprüfung  Staatliche Prüfung, mit der zum Beispiel eine Amateurfunk-Lizenz erworben werden kann.

Log  Instrument, das die Fahrt (d.h. die Geschwindigkeit) eines Schiffes durch das Wasser anzeigt. Meist mit einem Summenzähler kombiniert, der die total gefahrenen Seemeilen anzeigt (ähnlich dem Kilometerzähler im Auto).

Logbuch  Ein nautisches Tagebuch in dem eine Segelreise dokumentiert wird.

Luk  Verschliessbare Öffnung im Deck (populär ‚Fenster‘).

Lümmel  Die Verbindung zwischen Baum und Mast, bestehend aus dem Lümmelbeschlag am >Baum und dem Lümmellager am Mast.

Luv  Richtung zum Wind hin, das Gegenteil ist >Lee.

Magnetischer Nordpol  Er ist vom >geographischen Nordpol entfernt. Er liegt am Westende von Baffinland, in Nordkanada, etwa auf 76 Grad Nord und 102 Grad West.

Mailbox  elektronischer Briefkasten, in dem mails (Briefe) gesammelt werden, die man dann an einem Computer, zum Beispiel in einem >Internet-Café abrufen kann. >e-Mail.

Marina  Hafen, speziell für Segel- und Motorboote, oft ergänzt mit Werkstätten, Restaurants und Läden.

Maschine  Motor.

Mercatorprojektion  >Seekarte.

Meridian  Die vom Nordpol zum Südpol gehende Hälfte eines Grosskreises. Der Meridian, der durch die Sternwarte von Greenwich bei London geht, ist der Null-Meridian. >Weltzeit.

Missweisung    Weil der >magnetische und >geographische Nordpol nicht am gleichen Ort liegen, hat die Kompassrichtung einen Fehler in Bezug auf die Karte, die Missweisung genannt wird. Die Missweisung wird oft noch durch unterirdische magnetische Felder (hervorgerufen durch das flüssige Erdinnere [Magma]) zusätzlich verändert. Der Wert einer für das Fahrtgebiet geltenden Missweisung wird auf der >Seekarte angegeben. Die Missweisung kann schon mal bis zu 20° betragen, sie muss also bei Navigation unbedingt berücksichtigt werden.

Mizzen  >Besan.

Modem  Ein Modem wandelt die Daten von Personal Computern in Signale um, die über die Telefonleitungen oder drahtlos per Funk übertragen werden können. Funktioniert auch umgekehrt, Signale, die per Telefon oder Funk empfangen werden, werden in computerlesbare Zeichen zurück verwandelt.

Morsix  Einzigartige Morseübungsgeräte, von der ILT-Schule entwickelt, mit denen das Morsen einfacher und schneller zu erlernen ist.

Nationale  Nationalflagge am Heck des Schiffes, kennzeichnet das Land, in dem das Schiff registriert ist. Die Eldorado führt die Schweizerflagge.

Nav Plotter  Gerät zum besonders komfortablen Navigieren auf der Eldorado. Die >Seekarte wird dabei auf ein Zeichentableau gespannt. Dieses ist mit einer Elektronik und mit dem >GPS verbunden. Mit einem kleinen Lineal (Ruler) kann nun auf der Seekarte herumgefahren werden, die jeweilige Position wird direkt in einem Display angezeigt. Verlöschen die vier kleinen Lämpchen des Rulers, steht der Ruler exakt auf der augenblicklichen Schiffs-Position, die mit einem kleinen Kreisring auf der Karte markiert werden kann. Der grosse Vorteil ist, dass als Basis eine herkömmliche papierenen Seekarte dient. Versagt die Elektronik einmal, kann immer noch auf konventionelle Art navigiert werden.

Navigationssystem  System, das eine genaue Ortsbestimmung (in geographischer Länge und Breite) ermöglicht und mit diesen Daten ein echtes Navigieren (Finden der kürzesten und/oder optimalen Distanz, Richtung und Route, Setzen von >Waypoints) ermöglicht, zum Beispiel >GPS.

Navtex  Nautisches Nachrichtenübermittlungssystem im Rahmen von >GMDSS. Navtex Geräte sind reine Empfänger für Mittelwelle (Frequenz: 518 kHz). Nur einseitige Kommunikation, vom Land zum Schiff für nautische Nachrichten, Wetterberichte und Notmeldungen.

Niedergang  (Oftmals steile) Treppe vom Cockpit in die Kabine.

Nm  Abkürzung für nautical mile. >Seemeile.

Nullmeridian  Der >Meridian, der durch die Sternwarte von Greenwich bei London verläuft, wird als Nullmeridian bezeichnet.


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