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Lexikon D-G

Datumslinie  Auch als Datumsgrenze bezeichnet, Engl. Dateline, Gedachte Linie in der Südsee, die vereinfacht gesagt, vom Nord- zum Südpol zwischen Tonga und Fidschi verläuft. Wird die Datumslinie in westlicher Richtung (wie bei der Reise der Eldorado) überquert, verliert man einen Tag, beim Überqueren in östlicher Richtung gewinnt man einen Tag. >Äquator, >UTC, >Zeitzone.

Davits  Heckbügel. Eine komfortable Möglichkeit, um das Dingi am Heck hochzuziehen. Die Eldorado hat Davits.

Dicht nehmen  Ein Segel stärker herein ziehen (straffer anziehen). Gegenteil >fieren.

Dingi  Engl. Tender, kleines Beiboot, oft mit einem Aussenbordmotor ausgerüstet, dient zum Anlandgehen, wenn man in einer Bucht vor Anker liegt. Auf Langfahrt unbedingt erforderlich. Üblich ist auf dem Dingi der Schiffsname aufgemalt, z.B. T/T Eldorado (Tender to Eldorado).

Dirk  Eine Leine, die vom Ende eines >Baums zum Masttop und von dort über eine Rolle zurück ans Deck läuft. Sie verhindert, dass der Baum beim Segelbergen auf das Deck schlägt und halten ihn, wenn kein Segel gesetzt ist.

Dreifarbenleuchte  >Tricolor-Leuchte.

DSC  Engl. Digital Selective Calling, ein Selektivruf-Funksystem im Rahmen von >GMDSS. Automatisiertes Anrufsystem, der gewünschte Teilnehmer wird, wie beim Telefon zu Hause, mit einer weltweit einheitlichen, neunstelligen Rufnummer angerufen. Diese Nummer heisst korrekt MMSI, Maritime Mobile Service Identity.

DTG  Distance to go, die Strecke, die zu einem vorgewählten Ziel noch zurückgelegt werden muss.

Dünung  Nach einem Sturm oder Starkwind entstehende oft lange, flache Welle.


E

Ebbe  Sinkender Wasserstand infolge Gezeiten. Am Ende der Ebbe ist Niedrigwasser, Engl. low tide. >Flut, >Gezeiten.

Echolot  Gerät zur Bestimmung der Wassertiefe durch Schallwellen. Heutige Geräte zeigen die Tiefe unmittelbar in einem Zahlenwert digital an.

Einklarieren  Engl. Check in, Ordnungsgemässes Anmelden bei den Behörden, wenn man mit einem Segelschiff in ein neues Land einreist. Meistens Passkontrolle, Zoll und Quarantäne (Überprüfen auf verbotene Lebensmittel, wie Schweinefleisch, Früchte etc.). Meist erhält man heute nur noch eine beschränkte Aufenthaltsdauer, ein Monat bis höchstens drei Monate. Danach muss man das Land wieder verlassen.

El Niño  Meist zur Weihnachtszeit tritt im Pazifik El Niño (span. Der Knabe, Anspielung auf das Christuskind) in Erscheinung. Das Meerwasser vor der Westküste im nördlichen Südamerika erwärmt sich stark, um 3 bis 8 Grad. Statt der beständigen Passatwinde wehen nur leichte Winde im Pazifik. Dadurch verbleibt das warme Wasser vor den Westküsten Südamerikas. Durch Verdunstung entstehen schwere Regenfälle in Südamerika, dagegen ist es in Australien extrem trocken. Im globalen Wettergeschehen spielt El Niño eine entscheidende Rolle.

Elektronische Seekarte  Die Fortschritte auf der Computertechnik wollen uns gerne glauben lassen, dass in Zukunft die Papier-Seekarte bald einmal überflüssig wird. Die elektronische Seekarte ist auf einem kleinen Datenträger, heute oft auf einer CD-ROM, abgespeichert. Die Darstellung in den verschiedensten Massstäben erfolgt meist auf Computerbildschirmen. Werden elektronische Seekarten mit dem GPS verbunden, so lässt sich damit besonders bequem und komfortabel navigieren. Dabei werden die aktuellen Schiffsbewegungen unmittelbar auf dem Bildschirm angezeigt. Aber Achtung! So schön die elektronischen Karten sind, ein kleiner Tropfen Seewasser in der Elektronik drin und die ganze Herrlichkeit ist schnell zu Ende. Dann ist man ‚blind‘ auf dem Ozean. Deshalb haben konventionelle Seekarten für uns Segler noch lange nicht ausgedient. >Seekarte.

E-Mail   Elektronische Nachrichten, die von einem Computer über das Telefonnetz zu einem anderen Computer geschickt werden können. Dazu benötigt man ein E-Mail-Programm sowie ein Modem, das den Computer mit dem Telefonnetz verbindet. >Internet. Dank Amateurfunk können wir auch an Bord der Eldorado direkt e-mails empfangen und auch absenden. Unsere Adresse auf dem Schiff: HB9CWA@winlink.-org.

EPIRB  Engl. Emergency Position Indicating Beacon, eine Seenotfunkbake, das heisst ein Seenotsender, im Rahmen von >GMDSS, der im Seenotfall automatisch aktiviert wird oder von Hand eingeschaltet werden kann. Seine Signale werden von Satelliten aufgefangen und an Bodenstationen weitergeleitet, von wo Rettungsmassnahmen eingeleitet werden können. Die Eldorado hat auch ein EPIRB an Bord.

Erdkugel  Für die nautische Navigation kann die Erde ohne erhebliche Fehler als Kugel betrachtet werden. Um einen Ort auf der Erde bestimmen zu können, denkt man sich ein Gitternetz über die Erdoberfläche. Die Linien, die von den Pol zu Pol reichen heissen >Meridiane. Senkrecht zu den Meridianen werden Parallelkreise gelegt, die >Breitenparallele heissen. >Grosskreis.

ETA  Estimated time of arrival, die voraussichtliche Zeit der Ankunft unter Zugrundelegung der augenblicklichen Geschwindigkeit. Wobei mit dem Begriff ‚Zeit‘ durchaus auch Tage und oft sogar Wochen verstanden werden. (>ETE, DTG).

ETE  Estimated time enroute, die voraussichtliche Zeit, in der wir noch unterwegs sind, unter Zugrundelegung der augenblicklichen Geschwindigkeit. Wobei mit dem Begriff ‚Zeit‘ durchaus auch Tage und oft sogar Wochen verstanden werden. (>ETA, DTG).

Etmal   Strecke über Grund, die ein Schiff von Mittag bis zum nächsten Mittag zurücklegt. Der Mittag wurde gewählt, weil am Mittag, wenn die Sonne am höchsten steht, mit dem >Sextant eine vereinfachte Positionsbestimmung möglich ist.
Fall  Eine Leine, die ‚von der Mastspitze herunterfällt‘, dient zum Aufziehen (Setzen) und Herunterlassen (Bergen) eines Segels.Fathom  Altes englisches Tiefenmass, deutsch Faden, ist oft in alten englischen Seekarten noch zu finden. 1 Fathom = 6 feet = 1,83 m.

Fender  Runde, wurstförmige oder kugelförmige Schutzpolster, dienen zum Schutz des Rumpfes beim Anlegen eines Schiffes.

Fieren  Ein Segel mehr herauslassen. Gegenteil >dicht nehmen.

Flaute  Windstille.

Flut  Steigender Wasserstand infolge Gezeiten. Am Ende der Flut ist Hochwasser, engl. High tide. >Ebbe, >Gezeiten.

Fock  Kleineres >Vorsegel, wird gebraucht, wenn für die >Genua zuviel Wind herrscht.

Foot  Engl. Längenmass, Mrz. Feet, deutsch Fuss, 1 Fuss = 30,48 cm.

Fussreling  Niederer Umlauf aus Metall an den Aussenkanten des Decks, unterbrochen von >Speigatten.



G

Gastlandflagge  Engl. Courtesy flag, Reist man mit einem Segelschiff in ein fremdes Land, so ist es eine nette Geste dem Gastland gegenüber, eine verkleinerte Nationale des Gastlandes unter der Steuerbord-Saling zu setzen. Vereinsstander werden unter der Backbord-Saling gefahren. >Nationale, >Saling.

Gelbe Flagge  Zum Zeichen, dass die eine  Yacht in einem fremden Land noch nicht >einklariert hat, wird unter der Steuerbordsaling eine gelbe Flagge gesetzt.

Genua  Engl. Genoa, grosses Vorsegel, auch als übergrosse >Fock bezeichnet, das oft bis zum Mast und darüber hinaus reicht. >Vorsegel.

Geographische Breite  Auch einfach als Breite bezeichnet. Die Breite eines Ortes ist der Abstand des Ortes vom Äquator, gemessen auf dem >Meridian des Ortes in Winkelgraden, Winkelminuten und Teile davon. >Geographische Länge. >Geographische Position

Geographische Länge  Auch einfach als Länge bezeichnet. Die Länge eines Ortes ist der Bogen des >Äquators vom >Null-Meridian bis zum >Meridian des Ortes, gemessen in Winkelgraden, Winkelminuten und Teile davon.>Geographische Breite. >Geographische Position.

Geographische Position  Jeder Ort der Erde kann durch zwei Koordinaten, der >Länge und der >Breite bestimmt werden. Der Ankerplatz der Eldorado an der Waterfront in Tahiti in Französisch Polynesien liegt auf 17 Grad und 32,4 Minuten Nord und 149 Grad und 34,2 Minuten Ost. Geschrieben wird das: 17-32,4 N und 149-34,2 E. Ost wird als E (engl. East) bezeichnet, um eine Verwechslung mit einer Null (0) zu vermeiden. Es wird immer zuerst die Breite genannt, danach die Länge. >Erdkugel.

Geographischer Nord- und Südpol  Der Nordpol liegt oben an der Erdachse, der Südpol genau gegenüber unten an der Erdachse.

Gezeiten  Auch Tiden genannt, Niveauschwankungen der Meeresoberfläche. Sie werden verursacht durch die Anziehungskräfte des Mondes und der Sonne auf die Wassermasse im Meer. Die Tidenhöhe kann durchaus einige bis zehn und mehr Meter betragen.> Ebbe, >Flut.

GFK  Glasfaser verstärkten Kunststoff. Heute viel verwendetes Baumaterial für Segelboote. Ist weitgehend wartungsfrei und hat eine ähnliche Festigkeit wie Stahl (auch die Eldorado ist daraus gebaut).

GMDSS  Engl. Global Maritime Distress and Safety System, weltweites Seenot und Sicherheitsfunksystem in dem verschiedene Funksysteme, auch Satellitenkommunikation (>Inmarsat) vereinigt sind.>DSC, >Navtex.

GPS  Global Positioning System, Satellitenunterstütztes, weltweites >Navigationssystem. Es bietet eine ununterbrochene, präzise Standortbestimmung rund um den gesamten Erdball. Je drei Satelliten und ein Reservesatellit (also insgesamt 24 Satelliten) kreisen auf 6 Bahnen in rund 20'000 km Höhe mit fast genau 12 Stunden Umlaufdauer. Die GPS-Geräte zeigen Standort Positionen in geographischer Breite und Länge auf 10-100m Genauigkeit an. Lässt sich mit heutigen und zukünftigen Navigationshilfen (elektronische Karten) kombinieren.

Gross-Baum  >Baum.

Grosskreis  Gedachte Kreise auf der Erdoberfläche, die durch die beiden Erdpole (Nord- und Südpol) verlaufen. Der Mittelpunkt der Grosskreise ist stets der Erdmittelpunkt. Die kürzeste Verbindung zweier Orte auf der Erde ist immer ein Teil eines Grosskreises. Die vom Nordpol zum Südpol gehende Hälfte eines Grosskreises heisst >Meridian.

Gross-Schot  Leine, mit der über einen Flaschenzug das Gross-Segel dicht genommen werden kann. >dicht nehmen.

Gross-Segel  Oft auch einfach als Gross bezeichnet, engl. Mainsail, das grosse Segel, das hinter dem Mast steht, das Segel, das bei einem Segelschiff dessen optisches Erscheinungsbild prägt.


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