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Lexikon A-C

Abfallen  Kursänderung, Schiff vom Wind wegdrehen, das Gegenteil ist >anluven.

Abtrift  Wind und auch >Strom können ein Schiff von dem gewünschten Kurs abbringen. Man muss dann einen neuen Kurs wählen, der diese Abtrift berücksichtigt.

Achterliek  Hintere Kante eines Segels.>Liek.

Achtern  Hinten, engl. Astern.

Achterstag  Spannt den Mast nach hinten (achtern) ab. Besteht meist aus einem stabilen Drahtseil. Das Achterstag kann auch mit speziellen Isolatoren versehen werden und dient dann als >Antenne für ein Kurzwellen-Funkgerät.

Akku  Kurzform des Akkumulators. Meist als wiederaufladbarer Akku-Satz für elektronische Geräte. In elektronischen Geräten meist als gasdichter Nickel-Cadmium (NiCd-)Akku, in Nickel-Metall-Hybrid, oder in Lithium-Ionen-Technik hergestellt. Oft werden Akkus auch als Battery (engl.) oder >Batterie bezeichnet. Ein Battery-Pack oder eine NiCd-Batterie ist dann eigentlich ein wiederaufladbares Akku-Pack.

Anchorage fee  >Ankergebühr.

Anker auf gehen  Den Anker lichten.

Ankergebühr  Engl. Anchorage fee. Früher war das Ankern fast überall kostenlos, heute bitten vielfach Staaten, Gemeinden und Private zur Kasse, sie alle wollen an den Langfahrtseglern verdienen. Ein Trend, der sich leider rasch und sehr stark verbreitert. Entweder zahlen oder verschwinden heisst vielfach die Devise. In den Malediven zum Beispiel, kostet es im Frühjahr 2001 zwischen 5 und 15 US$ pro Tag, nur um ankern zu können, ohne irgend eine andere Leistung dafür zu bekommen. Will man im einzigen kleinen Yachthafen der Malediven (im North Male Atoll, bei Giraavaru, ex SunSail) festmachen, kostet es nochmals zusätzlich 15 US$ pro Tag.

Ankerwinsch   Winde zum Hochholen und Fallenlassen des Ankers.

Anlegen  Das Schiff an einen Steg heran manövrieren und am Steg festmachen (festbinden).

Anluven  Kursänderung, Schiff zum Wind hin (ins >Luv) drehen, man sagt auch höher an den Wind gehen, das Gegenteil ist >abfallen.

Antenne  Einrichtung, mit der Funkwellen empfangen werden können. Kann als Stabantenne für >VHF ausgeführt sein, als Langdrahtantenne für Kurzwellenfunk (>Achterstag) oder auch als Satellitenschüssel für >Satellitentelefon.

Antifouling  Spezielle Farbe für den Unterwasserteil eines Schiffes. Sie soll verhindern, dass sich Muscheln und anderes Getier dauernd festsetzen. Da diese Farben oft stark giftig sind, gelten für Segler heute starke Beschränkungen. Die wirklich wirksamen, aber giftigen Farben darf heute nur noch die Berufsschiffahrt verwenden.Äquator  Auch als Erdäquator bezeichnet. Der Äquator schneidet die Erde waagrecht in eine nördliche und eine südliche Hälfte. Er wird auch als 0°->Breitenparallel oder 0°-Breite bezeichnet. Der Äquator ist eine besondere Art eines >Grosskreises, sämtliche Punkte darauf liegen gleich weit von den Polen entfernt. Die Erdachse steht senkrecht auf der Äquatorebene. Teilt man den Äquator in 360 gleiche Teile und legt durch jeden Teilpunkt einen >Meridian, so erhält man 360 Meridiane. Man beginnt in Greenwich beim >Null-Meridian zu zählen und zwar in westlicher Richtung von 0° bis 180° und in östlicher Richtung von 0° bis 180°. Dort wo sich die beiden Zählungen treffen (in der Südsee) ist die > Datumslinie.

Astronavigation  Navigation mit Hilfe von Gestirnen (Sonne, Mond, Planeten und Fixsterne). Grundlage ist der Winkel zwischen dem Gestirn und dem Horizont. Dieser Winkel wird mit einem >Sextant gemessen. Dann wird mit diesem Winkel mit Hilfe von Tabellen, Tafeln, Zeichnungen, Taschenrechner oder Computerprogrammen der Standort berechnet. Für einen exakten Standort braucht es in der Regel zwei Messungen, die zeitlich einige Stunden auseinander liegen müssen. Astronavigation kann nur tagsüber oder in der Dämmerung ausgeführt werden, da dazu ein Horizont sichtbar sein muss. Auf der Eldorado wird auch Astronavigation betrieben. >Plotting.

Atoll  Ringartiges Korallenriff, das eine Lagune umschliesst, die durch einen oder mehrere Pässe mit dem offenen Meer verbunden ist. Oft befinden sich auf dem Riffkranz kleine, mit Kokospalmen bewachsene Inseln. Entspricht dem landläufigen Bild der ‚paradiesischen Südsee‘.

Auf der Kreuz sein  >Kreuzen.

Auffrischen  Wenn der Wind stärker wird.

Ausbaumen  Fock oder Genua mit einer langen ‚Stange‘ (einem Baum, oft dem Spinnakerbaum) nach aussen spannen. Eignet sich speziell bei >Vorwindkursen, >Spinnaker.

Ausklarieren  Engl. Check out, Ordnungsgemässes Abmelden bei den Behörden, wenn man mit einem Segelschiff ein Land verlässt.

Ausklarierungs-Papier  Engl. Clearance paper, eine Bestätigung der Behörden, die man erhält, wenn man ein Land mit einem Segelschiff ordnungsgemäss verlässt. Dieses Papier ist beim >Einklarieren im nächsten Land vorzuweisen.

Auslaufen  Aus einem Hafen hinausfahren.

Autopilot  Elektronische Steuerhilfe, wird von den Yachties besonders auf den langen Überfahrten geschätzt. Man gibt am Autopiloten einen Sollkurs ein, das Schiff fährt dann automatisch diesen Kurs. Meist steuert ein Autopilot weitaus exakter als ein Steuermann.


B

Backbord  Engl. Port, Linke Seite eines Schiffes, in Fahrtrichtung gesehen. >Steuerbord.

Barometer  Der Luftdruck wird mit einem Barometer gemessen und in Millibar (mbar) angezeigt, die heutige Einheit ist Hectopascal (hPa). Der Normaldruck an der Erdoberfläche bzw. Auf Meereshöhe beträgt 1013 hPa bzw. mbar. Auf der Eldorado haben wir einen elektronischen Barographen, der einen guten Überblick über die Luftdruckentwicklung über eine Woche gibt.

Batterie  Energiepack, auch Trockenbatterie genannt, für verschiedene Anwendungszwecke (Taschenlampe, elektronische und elektrische Geräte). Oft werden als Batterie auch wieder aufladbare >Akkus bezeichnet. So sind die bekannten Autobatterien eigentlich Akkus, sie werden ja während der Fahrt ständig wieder aufgeladen.

Baum   Schwenkbares Rohrprofil (heute meist aus Alu), hält ein Segel an seiner unteren Kante fest. Der Baum ist mit dem >Lümmel am Mast befestigt, am andern Ende ist die >Gross-Schot angebracht. Je nach Segel heisst der Baum Grossbaum (beim Gross-Segel) oder Besan-Baum beim Besan-Segel). > Dirk, >Spiere.

Beam-Antenne  Eine Richtantenne, beim Amateurfunk gebräuchlich.

Beaufort  Skala von 1 bis 12 des englischen Admirals Sir Francis Beaufort aus dem Jahre 1806 zum Angeben der Windgeschwindigkeit. International wird die Windgeschwindigkeit heute meist in >Knoten angegeben.

Beiboot  >Dingi.

Belegen  Festmachen, eine Leine an einer >Klampe festmachen, aber auch das Schiff an einen Steg oder einen Pfahl anbinden.

Bergen  Ein oder alle Segel herunternehmen. Auch Segelbergen genannt.

Besan  Engl. Mizzen, hinterer Mast einer >Ketsch.

Besan-Baum  >Baum.

Bilge  Der unten spitz zulaufende Teil des Rumpfes. Üblicherweise tiefster Punkt im Schiff, ist durch den Fussboden abgedeckt.

Blister  Ähnlich einem >Spinnaker, wird ohne zusätzlichen Baum gesegelt und ist daher leichter zu handhaben.

Breite   >Geographische Breite.

Breitenparallel  Gedachte Parallelkreise auf der Erdoberfläche. Sie laufen parallel zum >Äquator. Man denkt sich zwischen Äquator und den Polen in gleichen Abständen 90 Breitenkreise. Diese heissen, am Äquator beginnend, von 0° bis 90° Nord und von 0° bis 90° Süd.

BRG  Bearing, Peilung (Richtung) zum Zielobjekt oder zum nächsten >Waypoint.

Bug  Vorderer Teil eines Schiffes.

Bugstrahlruder  Eine kleine zusätzliche Schraube (Propeller) am Bug der Eldorado montiert. Sie hilft, den Bug nach links oder rechts zu schieben. So lässt sich der >Radeffekt etwas korrigieren.

Bullentalje  Auch Bullenstander genannt, Fixiert den Baum in seiner Lage. Verhindert eine unbeabsichtigte und gefährliche >Patenthalse beim >Vorwindkurs.

Bunkern  
Ein Schiff mit Vorräten auffüllen, wie Lebensmittel, Getränke, Wasser und Diesel.


C

Call  Rufzeichen im Amateurfunk. Das Rufzeichen des Skippers der Eldorado ist: HB9CWA. Auf Hochsee kommt noch als Ergänzung ‚maritim mobile‘ hinzu, es heisst dann HB9CWA/mm.

Check in  >Einklarieren.

Check out  >Ausklarieren.

Clearance paper  >Ausklarierungspapier.

Coast Guard  Küstenwache.

Cockpit  Geschützter Platz vor dem Niedergang, meist mit Sitzbänken versehen.

Coconut-milk-run  Ausdruck der englischsprachigen Segler für die Pazifik-Route in die Südsee. Also von Galapagos nach den Marquesas, Tahiti, Cook-Islands bis nach Tonga und Fidschi.

COG  Engl. Course over Ground, Kurs über Grund, so wie er auf der Karte dargestellt wird (auch Kartenkurs genannt). Wird vom >GPS angezeigt.

Crew  Besatzung.

Cross Track Error  XTE, Querabweichung, Kursversatz. Die Distanz, die man seitlich vom Sollkurs abgewichen ist. Wird auch als Cross Track Distance (XTD) bezeichnet.

Cruising Permit  Segelerlaubnis. Viele Länder erheben eine manchmal recht hohe Gebühr, damit man in ihrem Hoheitsgewässer überhaupt segeln darf


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