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24 Namibia: Ausflug in die Wüste













Grossartig, gar majestätisch liegen sie da, die Dünen der Namib Wüste.

Nun soll‘s also losgehen, die Fahrt mit einem 4x4 Fahrzeug, ein Stück in die Namib Wüste hinein. Volker, unser Driver erzählt uns schon bald von der Faszination der Dünen in der Wüste. Wir freuen uns auf die Allrad-Tour in die Wüste.

Plötzlich stoppt Volker sein Fahrzeug auf der Teerstrasse und biegt ab. Er lässt Luft aus den Ballonreifen. «In der Wüste darf man nicht zu viel Luft drin haben, so wird die Bodenhaftung verbessert», erklärt uns Volker.

Nun geht’s los, quer durch die Landschaft, geradezu ins Nirgendwo. Weit hinaus, fast einhundert Kilometer fährt uns Volker durch die Wüste, in Richtung Koichab Pfanne. Die Namib soll eine der ältesten Sandwüsten der Welt sein. Hier gibt es natürlich keine Strassen, Volker fährt auf geheimnisvollen Tracks und Spuren kreuz und quer durch den Sand. Besonders attraktiv wird es, wenn er mit seinem Four Wheel Drive eine Düne erklimmt und auf der anderen Seite wieder hinunter fährt. Und dort bei dieser schönen Düne hält er oben auf der Kuppe an und lässt uns auf dem Sand herum krabbeln. Einem Sand, der tief und schön weich ist.

Die Sonne malt eine eindrucksvolle Kulisse in die Landschaft. Hellblau schimmert der Sand in der Ferne, dort hebt sich ein rehbrauner Kegel ab von seinem graugrünen Sandbett. Und da drüben, schimmert eine Sanddüne gar aprikosenfarbig, vereinzelt liegen dunkelblaue Felsbrocken in der Gegend herum. Da und dort zaubert ein Dunstschleier kleine Kragen um die Hügel, faszinierend.

Endlos dehnen sich die Sand-Wellen und verschmelzen am Horizont mit dem Himmel. Nur noch der schier unendliche Raum ist da, wir lassen Zeit und Realität weit hinter uns. Bin ich noch auf dieser Welt?

Die Wüste ist eine eindrucksvolle Landschaft, mit einer Stille, die man kaum glauben und schon gar nicht begreifen kann. Es ist als ob die Sand-Wüste alle Geräusche verschluckt. Es ist hier einfach still, die Stille ist fast greifbar, nur das Knirschen der eigenen Schritte klingt als Echo an unser Ohr. Eine neue, faszinierende Erfahrung. Ich setze mich in den weichen Sand und träume vor mich hin. Leise singt der Wind und stiebt kleine Sandfontänen über die Kuppen der Dünen. Und siehe da ein kleiner hellblauer Skarabäus-Käfer strebt zielstrebig durch den Sand. Da, plötzlich eine abrupte Richtungsänderung, er läuft quer über den Sand. Was ihn wohl veranlasst haben mag, einen anderen Weg einzuschlagen. Wo geht er wohl hin, der kleine Kerl, und von woher kommt er wohl?

Über viele Dünen, um einzelne Büsche herum, zwischen bizarren Felsbrocken hindurch und über Steinwüsten, die wie Gletscherfelder aussehen, findet Volker tatsächlich wieder zurück zur Hauptstrasse. Einzelne Gräser ragen in den Himmel, säumen unseren Weg. «Alles Glücksache!», schmunzelt er. Wir glauben ihm natürlich nicht, er ist ein exzellenter Driver, der seine Sache ausgezeichnet macht und uns unterwegs erst noch einen Haufen interessante Dinge über die Wüste erzählt. Wir sind tief beeindruckt vom Ausflug in die Wüste.


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