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20 Safari


















Giraffen und andere exotische Tiere in freier Wildbahn zu sehen, ist ein besonderes Erlebnis.

Und plötzlich stehen sie da. Mitten im Weg vor unserem 4x4-Landrover. Eine Gruppe Giraffen. Schöne Tiere, die majestätisch davon stolzieren. Wir staunen nicht schlecht und sind sehr beeindruckt.

Wir sind im Mkuze Fall Zululand Game Reserve auf Pirschfahrt. «Leider ist heute das Wetter schlecht, wir werden wohl keine Tiere der Big Five sehen», erklärt uns Peter, unser Guide. Die Big Five, also die grossen Fünf umfassen Löwen, Leoparden, Nashörner, Wasserbüffel und Elefanten. Dafür sehen wir Giraffen, Gazellen, Antilopen, Gnus und Warzenschweine. Wir sind trotzdem begeistert, obwohl sich der Regen langsam zu einem Landregen entwickelt. Die Temperatur ist auch gefallen, wir müssen lange Jeans und Pullover anziehen, ausgerechnet in Südafrika. Wer hätte das gedacht!

Die Pirschfahrt am nächsten Morgen fällt dann buchstäblich ins Wasser. Nachdem es bereits die ganze Nacht geregnet hat, giesst es morgens um fünf Uhr wie in Strömen. Dadurch ist das Gelände so aufgeweicht, dass auch ein Auto mit Vierradantrieb seine Mühe hat. Erst am Nachmittag lässt der Regen dann etwas nach, wir können ein weiterer Game Drive (Pirschfahrt) unternehmen. Und da sehen wir eine ganze Herde Wasserbüffel vorbeiziehen, allerdings zum Teil hinter Buschwerk versteckt. Dafür trottet eine kleine Nashornherde gleich vor unserem Landrover quer über den Weg. So haben wir doch noch zwei Tierarten der legendären Big Five zu Gesicht bekommen.

Auf den Pirschfahrten gibt es als Besonderheit jeweils einen Halt irgendwo im Busch draussen. Und hier serviert uns Peter einen Apéro: Rot- und Weisswein, Bier, heissen Kaffee, Tee oder heisse Schokolade. Mit der stoischen Ruhe eines englischen Butlers steht er im strömenden Regen und bereitet für uns die Getränke zu. Und wir sitzen derweil im gedeckten Landrover und lassen uns verwöhnen, weit im Busch draussen, ein verrücktes Gefühl.

Der Mkuze Falls Game Reserve Park ist mit 212 km2 etwa so gross wie der Schweizer Kanton Zug. «Und weitere 100 km2 sind als Reserve da, sie werden ebenfalls in den Park integriert», verrät mir Besitzer Tony, ein 81 jähriger weisser Südafrikaner, den wir am Abend in der Lodge treffen. Seit 1964 hat er seinen Park stetig ausgebaut.

Es gibt keine asphaltieren Strassen, nur Feldwege und Pfade, die zum Teil noch nicht einmal befestigt sind. Deshalb müssen die Fahrzeuge alles Allrad-Autos sein, normale Wagen hätten hier keine Chance. Die Vegetation ist so, wie man sich Dschungel und Urwald vorstellt, die Bäume und Sträucher wachsen völlig wild, die Flussläufe und Wasserstellen sind ebenfalls so, wie sie die Natur gebildet hat. Die Weite der Landschaft beeindruckt uns sehr, so weit das Auge reicht ist kein Haus, keine Hütte oder kein Anzeichen von Zivilisation zu sehen.

‚Wir hoffen, unsere Lodge, die Berge, der Wasserfall und dieses Land wird ihre Seele berühren, so wie es uns berührt hat.‘ steht auf einem kleinen Willkommensgeschenk, das die Zulu-Gemeinde den Gästen schenkt. Liebe Leute von der Mkuze Falls Game Lodge, wir werden uns gerne daran erinnern.


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